Umwelterklärung

 

1997

 

gemäß EG-Öko-Audit-Verordnung

 

 

 

B.K.E.

Brandenburgische Kompost und Erden GmbH

Dorfstraße 25

15848 Oegeln

 

 

 

  1 . Allgemeine Angaben zum Unternehmen und Standort

    Seit der Gründung Anfang des Jahres 1996 sind in der BKE GmbH 5 Mitarbeiter mit der Kompostierung von organischen Materialien durch moderne und innovative Verfahren beschäftigt. Da das Unternehmen seit 1996 Bestand hat, wurde mit der Gründung ein Qualitäts- und Umweltmanagemensystem installiert.

    Der Anlagenstandort befindet sich in Oegeln, einer Ortschaft südwestlich von Frankfurt/ Oder im Bundesland Brandenburg. Die Anlage befindet sich ca. 800 m vom Ortskern entfernt und ist von landwirtschaftlicher Nutzfläche umgeben. Das Betriebsgelände mit einer Größe von ca. 26.000 m² und bebaut mit meinem Verwaltungsgebäude wurde durch die BKE GmbH gekauft.

    Unternehmerisches Ziel der Firma Brandenburgische Kompost und Erden GmbH ist die Herstellung und Vermarktung von qualitativ hochwertigem Kompost.

    Der von der B.K.E. hergestellte Kompost wird nach den Qualitätsrichtlinien der Bundesgütegemeinschaft Kompost hergestellt und

    Kompost ist, bei Einhaltung vorgegebener Qualitätsmerkmale ist , ein hervorragender Dünger und Bodenverbesserer. Er sorgt für ein aktives Bodenleben und fördert damit die langfristige Nährstoffversorgung der Pflanze. Er kann andere Bodenteilchen binden, was zu einer sehr erwünschten Krümelstruktur des Bodens führt, so daß der Boden von Niederschlägen schwerer ausgewaschen und nicht verschlämmt wird, besser Wasser speichert, sich leichter erwärmt sowie sich leichter bearbeiten und durchwurzeln läßt.

    Neben diesen strukturverbessernden Eigenschaften bietet guter Kompost ein breites Spektrum an Nähr- und Mineralstoffen. Kompost gehört in die Gruppe der organischen Düngemittel, deren großer Vorteil gegenüber mineralischen Kunstdüngern ist, daß organische Dünger nicht sofort pflanzenverfügbar sind, weil sie erst durch die Bodenlebewesen aufgespalten werden müssen. Bei richtigem Einsatz fördert somit die Verwendung von Kompost in Landwirtschaft und Landschaftsbau den Erhalt eines gesunden Bodens. Für die Herstellung solcher Komposte und Erden setzen wir biologisch abbaubare Abfälle ein, welche dem Prozeß der Kompostierung, d.h. einer gesteuerten natürlichen Verrottung von organischen Rückständen, unterzogen werden.

    2. Umweltpolitik

    Bereits der unternehmerische Gedanke zur Gründung der Firma Brandenburgische Kompost und Erden ist innerhalb eines der wichtigsten Erfordernisse unserer heutigen Gesellschaft angesiedelt. - dem Schutz und Erhalt unserer natürlichen Umwelt-

    Um diesen Gedanken des Umweltschutzes zu festigen, hat die Geschäftsführung freiwillig die da zu notwendigen Maßnahmen durch eine unabhängigen Umweltgutachter prüfen zu lassen. Eine erfolgreiche Prüfung erfordert ein kontinuierliches Kontrollsystem. Das EG-Öko-Audit ist ein gesetzlich festgelegtes Verfahren, welches vorschreibt wie der Umweltschutz am zweckmäßigsten organisiert, gesteuert und kontrolliert wird. Der unabhängige Umweltgutachter überprüft bei diesem Verfahren in regelmäßigen Abständen das Unternehmen über die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Umweltvorschriften hinaus auch die Durchführung einer kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Möglichkeiten.

    Ein wirkungsvoller Schutz und Erhalt der Umwelt bedeutet auch den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Der Beitrag unseres Unternehmens hierzu ist die Herstellung von Wirtschaftsgütern bei deren Produktion Rohstoffe weitestgehend durch Sekundärrohstoffe substituiert werden. Selbstverständlich sollen auch unsere Produkte keine so wenig wie möglich Schadenspotential für die Schutzgüter Wasser, Boden und Luft in sich bergen.

    Uns allen ist bewußt, daß jegliche unternehmerischen Tätigkeiten mit unvermeidbar auftretenden Auswirkungen auf die Umwelt verbunden sind. Auf eine ständige Verringerung dieser Einflüsse sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht hinzuwirken, ist Schwerpunkt unserer Umweltpolitik. Dabei wollen wir uns nicht nur auf eine konsequente Einhaltung der relevanten gesetzlichen Bestimmungen beschränken, sondern uns auch an der bestverfügbaren Technik den neuesten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Technik orientieren. Die Umweltpolitik unseres Unternehmens beruht auf den im Anhang I, Teil D der Verordnung (EWG) Nr.1836/93 aufgeführten Handlungsgrundsätzen.

 

 

Die B.K.E. Umweltleitlinien

 

 

Diese Leitlinien sind in unserem Unternehmen ausgehängt und dadurch jedem unserer Mitarbeiter zugänglich und bekannt.

3. Umweltmanagement

3.1 Managementsysteme bei B.K.E. GmbH

      Im Rahmen unserer unternehmerischen Sorgfaltspflicht haben wir in unserem Unternehmen ein kombiniertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem installiert. Mit der Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb wollen wir dem Abfallerzeuger die Sicherheit einer verantwortungsvollen Abfallverwertung bzw. Entsorgung garantieren.

    3.2 Beschreibung der Zuständigkeiten

    3.2.1 Organigramm

    3.2.2 Geschäftsführung

      Die Gesamtverantwortung für den Umweltschutz der BKE GmbH wird von der Geschäftsführung wahrgenommen. Sie ist verantwortlich für die Entwicklung, Umsetzung und Einhaltung der im Umweltschutz geltenden gesetzlichen und behördlichen Anforderungen, entscheidet über die Festlegung der betrieblichen Umweltpolitik, -ziele und -programme und vertritt das Unternehmen gegenüber Öffentlichkeit und Behörden. Hierfür schafft sie im Unternehmen die organisatorischen Voraussetzungen und ihr obliegt die Übertragung von Umweltschutzaufgaben auf alle Bereiche des Unternehmens und auf die von ihr benannten, für den Umweltschutz zuständigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die Geschäftsführung ist außerdem verantwortlich für die Planung und regelmäßige Durchführung der Mitarbeiterschulung.

      3.2.3 Betriebsleiter

      Dem Betriebsleiter untersteht der Bereich der Kompostierungsanlage. Er ist verantwortlich für die Überwachung der Anlagen zur Lagerung und den Umgang mit wassergefährdenen Stoffen.

      Weiterhin hat er die Aufgabe, die Geschäftsführung sowie alle Mitarbeiter der B.K.E. GmbH beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung zu unterstützten. Gemeinsam mit der Geschäftsführung erarbeitet der Betriebsleiter alle Arbeits- und Verfahrensanweisungen.

      3.2.4 Beauftragte

      Die Aufgaben des Qualitäts- + Umweltmanagementbeauftragten nimmt der Geschäftsführer in Personalunion wahr. Er ist als Umweltmanagementvertreter nach der EG-Öko-Audit-Verordnung verantwortlich für den Aufbau, die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Umweltmanagementsystems unter der Berücksichtigung der von der Geschäftsleitung verabschiedeten Umweltpolitik und der Umweltziele. Freiwillig wird ein externer Abfall- und Immissionschutzbeauftragter durch die Geschäftsführung bestellt. Weitere gesetzliche Beauftragte sind für den Standort Oegeln nicht vorgeschrieben.

      3.3 Umweltmanagementhandbuch

      Das Umweltmanagementhandbuch ist ein kombiniertes Qualitäts- und Umweltmanagementhandbuch der BKE GmbH integriert. Die Kapitel 1 bis 20 des Qualitäts- und Umweltmanagementhandbuch sind gemäß der Norm DIN EN ISO 9002 gegliedert. Die Kapitel 21 bis 28 dokumentieren das Umweltmanagementsystem. Dies bedeutet, daß alle Umweltschutzbelange im Rahmen des Qualitäts- und Umweltmanagementhandbuches integriert behandelt und geregelt werden. Jedes Kapitel ist durch einen eigenen Absatz 5 zum Umweltschutz ergänzt. Intensiv widmen sich die QUHB-Kap. 21 bis 28 und zugehörige Verfahrensanweisungen den umweltrelevanten Prozessen.

      Das Umweltmanagementsystem der BKE GmbH umfaßt die nachfolgend dargestellten Ebenen. Dieses System gewährleistet, daß eine hohe Transparenz durch festgelegte, dokumentierte und überprüfte Abläufe gewährleistet wird.

      Die erste Ebene enthält die politischen Grundsätze der BKE GmbH bezüglich Umweltpolitik, -ziele und -programme sowie die Übersicht über das Organisations- und Umweltmanagementsystem des Unternehmens. Die Verteilung erfolgt intern an alle Mitarbeiter und extern auf Verlangen.

      Die zweite Ebene enthält die Umwelt-Verfahrensanweisungen (VA). Diese VA dienen der Beschreibung und Festlegung organisatorischer Abläufe zur Einhaltung und Umsetzung einzelner Elemente des Umweltmanagementsystems. Die VA regeln darüber hinaus die Verknüpfung zwischen Aufbau- und Ablauforganisation mit Hilfe von Aufgaben-Zuständigkeits-Matrizen, die den Organisationseinheiten bzw. den Mitarbeitern Entscheidungsbefugnisse, Durchführungsverantwortungen, Mitwirkungs- und Informationspflichten zuweisen. Die Verteilung erfolgt ausschließlich intern.

      Die dritte Ebene enthält Arbeitsanweisungen. Sie beschreiben definierte Detailvorgänge und dienen der Regelung von Arbeitsabläufen und Handlungen für den bestimmungsgemäßen und nichtbestimmungsgemäßen Betrieb. Die Verteilung erfolgt an die Arbeitsplätze der betroffenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen oder ausführende Stellen.

      In der vierten Ebene sind Hilfsmittel, wie z.B. Checklisten dargestellt.

      3.4 Kommunikation

      1. Anfragen aus der Öffentlichkeit

      Die BKE GmbH erhält aufgrund der Bedeutung der Anlage für die Region Berlin-Brandenburg viele schriftliche und mündliche Anfragen aus der interessierten Öffentlichkeit.

      Die Anfragen werden an den Geschäftsführer weitergeleitet, damit durch die Beantwortung der Fragen neben der Information auch Vertrauen geschaffen werden kann.

      Eingehende Briefe werden grundsätzlich schriftlich beantwortet. Hier sollte neben der Beantwortung der gestellten Fragen auch Informationsmaterial über das Unternehmen versandt werden.

      2. Kommunikation mit den zuständigen Behörden

      Im Rahmen von Genehmigungsverfahren, Anhörungen oder sonstigen Behördenkontakten werden Gespräche grundsätzlich vom Umweltbeauftragten geführt. Bei Gesprächsterminen sollten die Betriebsbeauftragten mit eingeschaltet werden.

      Behördengespräche werden ausschließlich unter der Maßgabe geführt, die Mitarbeiter der Behörden sachlich zu informieren. Betriebsrundgänge mit werden in Anwesenheit des Umweltbeauftragten oder eines Betriebsbeauftragten durchgeführt.

      3.Tag der offenen Tür

      Um der interessierten Öffentlichkeit die Verfahren der Kompostierung näher zu bringen und die Recyclingmöglichkeiten auf diesem Gebiet aufzuzeigen, wird jährlich ein Tag der offenen Tür durchgeführt. Außerhalb dieses Termins werden wir uns bemühen, auch individuelle Besichtigungen der Anlage durchzuführen. Hier bitten wir, zur Aufrechterhaltung unseres Betriebsablaufs, um eine schriftliche Terminvereinbarung.

      4. Umweltrelevante Daten

      Die Zusammenstellung von umweltrelevanten Daten, z.B. Emissionsdaten oder Massenbilanzierungen, erfolgt durch den Umweltbeauftragten. Darüber hinaus koordiniert er die Termine für die Herausgabe der Veröffentlichungen.

      5. Kommunikationspolitik

      Die Brandenburgische Kompost und Erden praktiziert eine offene Kommunikationspolitik. Hierzu werden Veranstaltungen organisiert oder wahrgenommen und Gelegenheiten gesucht, um die Belange des Unternehmens sachlich korrekt darzustellen.

      3.5 Umweltbetriebsprüfungen

      Die Planung und Durchführung der Umweltbetriebsprüfungen orientieren sich an den speziellen Anforderungen aus der EG-Verordnung 1836/93. Die B.K.E. GmbH führt jährlich interne umweltorientierte Datenerhebungen durch. Prüfgegenstände hierbei sind:

 

 

 

Umweltbetriebsprüfungsprogramm

Termine

    Abschluß der Datenerhebung für das Jahr 1997

    Februar 1998

    aktuelle Datenzusammenstellung, Prüfung und Bewertung der Daten in Form einer vereinfachten Umwelterklärung

    Oktober 1998

    Abschluß der Datenerhebung für das Jahr 1998

    Februar 1999

    aktuelle Datenzusammenstellung, Prüfung und Bewertung der Daten in Form eines internen Berichtes

    Oktober 1999

    Abschluß der Datenerhebung für das Jahr 1999

    Februar 2000

    Umweltbetriebsprüfung 2000

    März 2000

    Umwelterklärung 2000

    April 2000

    Validierung der Umwelterklärung

    Mai 2000

    1. 4. Umweltrelevanz der Tätigkeit
    2. 4.1 Beschreibung der Tätigkeit
    3. Die Kompostierungsanlage ist nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigt. Die Anlage besteht aus 7 Kammern in offener Bauweise, befestigten Fahrstraßen und einem Sickerwassererfassungssystem. Die Qualität der angelieferten Abfälle ist nachweislich bekannt. Nach Anlieferung erfolgt trotzdem eine eingehende organoleptische Kontrolle.

      Zusätzliche Stichprobenkontrollen werden durch ein akkreditiertes Labor vorgenommen. Danach werden die Materialien zu Rottemieten aufgesetzt. Bereits nach kurzer Zeit beginnt der mikrobiologische Abbauprozeses, der durch die bekannte Wirkung der Prozeßparameter Temperatur, Feuchtigkeit und Sauerstoff steuerbar ist. Zur Aufrechterhaltung einer relativ hohen Temperatur, welche auf die biologischen Prozesse förderlich wirkt, werden großvolumige Mieten aufgesetzt. Der notwendige Sauerstoffeintrag erfolgt durch Diffusionsvorgänge unterstützt durch die Zugabe von Strukturmaterial, wie Holzschnitzel, und wird durch mechanisches Umsetzen der Mieten optimiert.

      4.2 Identifizierung der Umweltrelevanz

      Die folgende Tabelle zeigt zusammengefaßt die Umweltrelevanz der einzelnen Betriebsbereiche. Die grundsätzlich umweltrelevanten Tätigkeiten wurden durch Auswertung von Anlagenbeschreibungen und Genehmigungsanträgen ermittelt.

      Bereich
      Tätigkeit
      Umweltmedien
        Wasser Abfall Luft Lärm Energie Boden Sonstiges
      Kompostierung
      - Sieben
      - Aufschichten
      Sickerwassererfassungs-anlage und Nutzung durch Berieselung Hausmüll Diffuse Staub-emissionen bei allen Vorgängen, Geruch Anlagen-technik Anlagen-technik Bei unsach-gemäßen
      Lagerung
      Gefahr von Arbeits-unfällen
      Fuhrpark, Wartung
      - Fahrzeuge
      - Stoffe und Umgang
      Umgang und Lagerung wasserge-fährdender Stoffe Altölent-sorgung nicht
      zutreffend
      Geräte und Fahrzeuge auf Gelände und bei Anfahrt Abgase Siehe Wasser Gefahr von Arbeits-unfällen

      Tabelle 1: Umweltrelevanz der Bereiche und Tätigkeiten

      Von der Kompostierungsanlage geht bei normalen Betriebsablauf keine Umweltgefährdung aus.

      4.3 Gesamtbetriebsbilanz der BKE GmbH für 1996

      Die im folgenden genannten Zahlen sind für das Jahr 1996 hochgerechnet, da der Betrieb erst am Anfang des Jahres 1996 gegründet wurde. Für das erste Halbjahr 1997 (31.07.97) wurden wichtige Daten hier ebenfalls dokumentiert. Die Bilanzierung wurde mit einem Anfangsbestand von 21.000 t Kompost begonnen, die vom Vorgänger der Anlage übernommen wurden.

      Aus allen Betriebsbereichen ergibt sich für die BKE GmbH folgende betriebliche Gesamtbilanz:

INPUT Menge / Masse 1996 OUTPUT Menge / Masse 1996
1. Eingangsstoffe
  • Klärschlamm (ausgefault) 60.000 t
  • Naturholz 18.000 t
  • Baumrinde 2.000 t
  • Garten - Parkabfälle 5.000 t
  • Füllboden 5.000 t
1. Produkte
  • Kompost 20.000 t
  • Kompostboden 45.000 t
  • Rindenmulch 1.500 t
2. Betriebsstoffe
  • Biodiesel (Rapsölmethylester) 60.000l
  • ÖL- /Schmierstoffe 1.000 l
  • Acetylen 40 l
  • Sauerstoff 40 l
  • Handwaschpaste 12 kg
  • sonstige Reinigungsmittel 12 kg
2. Abfall

2.1. Abfälle zur Beseitigung

  • Hausmüll 2,8 m³

2.1. Abfälle zur Verwertung

  • Altöl 1.000 l
  • ölhaltige Betriebsmittel 2,4 m³

 

3. Energie und Wasser
  • Wasser und elektrische Energie wird nur im Verwaltungsgebäude verbraucht und wird pauschal erfaßt
3. Luftschadstoffe (Emission)
  • CO2 (rechnerisch ermittelt) 16.000 t
  • Verdunstungswasser 7.000 t
  • Methan und weitere Gase 500 kg

 

  4. Abwasser
  • Aus dem Speicherbecken 300 m³
   
INPUT Menge / Masse 1997 OUTPUT Menge / Masse 1997
1. Eingangsstoffe
  • Klärschlamm (ausgefault) 17.000 t
  • Naturholz 4.100 t
1. Produkte
  • Kompostboden 15.000 t

 

   

 

 

Umweltziele der

Brandenburgische Kompost und Erden GmbH

 

  1. Abfallverminderung am Standort Oegeln
  2. Verringerung der Geruchsemisionen bei der angestrebten Kompostierung von Bioabfällen
  3.Schutz der Anwohner vor Lärmemissionen, sowie optische Aufwertung der Kompostierungsanlge
  4.Verminderung der auftretenden Staubemisssion in den Sommermonaten
  5.Überprüfung der Sickerwasseranlage
  6.Erweiterte Verwendung, soweit möglich, von Biodiesel als Kraftstoff für den Fuhrpark
7.Beratungen zum umweltbewußten Einsatz unserer Produkte
  8.Abwärmenutzung bei der Kompostierung
  9.Nutzung umweltfreundlicher Energien

 

 

 

Umweltprogramm

der Brandenburgische Kompost und Erden GmbH

 

Umwelt-ziel Nr.

Maßnahmen

Verantwortlich Termin
6.. Anschaffung eines Tafelmietenumsetzers Geschäftsführung Aug. 97
2. Umsetzung des Komposts bei günstigen Windverhältnissen Betriebsleiter sofort
1. Durchführung einer Recherche zur Verringerung des Gewerbeabfalls unter Berücksichtigung der umweltgerechten und finaziellen Machbarkeit Geschäftsführung Aug. 97
11. Nach Vorlage eines in Auftrag befindlichen Windgutachtens wird über ein Pilotprojekt "Nutzung der Windenergie zum Antrieb von verschiedenen Aggregaten auf der Kompostierungsanlage" entschieden Geschäftsführung Aug. 97
2. Püfung des Einsatzes von Geruchsneutralisatoren Geschäftsführung Mrz. 98
3. Errichtung eines begrünten Schutzwalls Geschäftsführung Okt. 97
5. Untersuchung der unterirdischen Rohrleitungen Geschäftsführung Dez. 97
4. Berieselung der Kompostmieten mit eigens dafür aufgefangenen Regenwassers Betriebsleiter sofort
8. Schulung der Mitarbeiter (min. 1x jährlich) Betriebsleiter sofort
7. Erprobung des Biodiesels bei den Aggregaten Betriebsleiter sofort
9. Veranstaltung eines "Tag der offenen Tür" Geschäftsführung jährlich
6. Verbesserte Prozeßführung Betriebsleiter bei Bedarf